Neu in der Münchener Straße: Hotdog Corner.

Schluss mit Pazza Pazza! hotdog-corner-frankfurt-münchener-straße-von-aussenAn der Ecke Münchenerstaße/Moselstraße im Frankfurter Bahnhofsviertel ist seit einigen Tagen von dem für seine langen Pizzastücke bekannten Laden nichts mehr zu sehen. Stattdessen zog in die Münchener Straße 38 ein Geschäft ein, welches in Zukunft Hotdogs, Nachos und Popcorn an Mann und Frau bringen will. Wofür man im Bahnhofsviertel Popcorn braucht, erschließt sich mir bislang noch nicht so ganz, aber immerhin soll neben den üblichen Wurstsorten auch für den Vegetarier gesorgt werden und so bietet „Hotdog Corner“ in Zukunft auch vegetarische Varianten an.

Getestet wird diese neue Lokalität in naher Zukunft natürlich mal, wenngleich mich die sich selbst mit Ketchup übergießenden Hotdog-Figuren vor der Tür bislang noch ein wenig abschrecken.

 

 

Flyer-von-Naschwerkstatt-der-laden-frankfurt-alte-gasse

Kurz getestet: Naschwerkstatt – der Laden.

Schon oft bin ich an dem Geschäft erfolglos vorbeigelaufen und musste die gesammelten Köstlichkeiten durch die Fensterscheibe betrachten, aber gestern hatte die Naschwerkstatt endlich mal auf. Liegt vielleicht daran, dass ich diesmal nicht erst gegen 22 Uhr durch die Alte Gasse geschlendert bin. So ging ich – angelockt von der ansprechenden Tageskarte – hinein und holte mir, typisch Naschkatze, ein Stück Kuchen. Schokokuchen. Und dieser war auch noch vegan. Ehe ich zu Hause ankam, war mehr als die Hälfte des Stücks bereits weg. Erstaunlich fluffig für einen veganen Kuchen und köstlich obendrein. Zwar gibt es in der Naschwerkstatt bei weitem nicht nur vegane Nahrung, aber dort geht man mit der Zeit und hat so auch mittags immer wieder Gerichte, die nicht nur Vegetarier glücklich machen. Preislich ebenfalls voll in Ordnung (z.B. 5,80€ für eine Gemüsetarte mit Salat). Gerne würde ich hier ein Bild des leckeren Kuchens (mit Schokoglasur) posten, allerdings machte mir der Drang nach Schokolade einen Strich durch die Rechnung.

Krümel-eines-veganen-Schokokuchens-von-Naschwerkstatt-Frankfurt

Alles mal probieren. Heute: Shiso – Pan Asian Food.

Nach kurzen Überlegungen, worauf man denn nun Appetit hat, ging es am Montag eher zufällig ins Shiso, einem asiatischen Restaurant in der Nähe der Konstablerwache (Schäfergasse). Nicht zuletzt das ansprechende Interieur lockte uns als Gäste hinein, bin doch zumindest ich ein Fan von Aquarien und leichten Neon-Tönen, kombiniert mit einer weißen Sitzgarnitur. Für daheim wäre mir – dem Großmeister im Kleckern – das nichts, aber beim auswärtigen Dinieren finde ich dieses barähnliche Ambiente durchaus ansprechend.
Doch was gab es zu essen? Das Shiso verspricht so genanntes „Pan Asian Food“. Das heißt, dass hier die Küchen aller asiatischen Länder vereint werden sollen. Und dies schlägt sich in der Speisekarte durchaus nieder, gibt es doch beispielsweise neben der traditionellen Miso Suppe auch Dim Sum als Vorspeise. sommerrolle-mit-tofu-bei-shiso-frankfurtHier entschieden wir uns jedoch für Sommerrollen mit Tofu. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte, wusste diese doch – insbesondere auch mit der dazu gereichten Soße – vollends zu überzeugen. Als Hauptgericht kann man aus einer Vielzahl von Gerichten wie Ramen, Donburi oder verschiedenen Schalen mit Gemüse, Reis und Soßen wie Erdnuß-Curry oder fruchtiger Mango wählen. Ich entschied mich dagegen für die – ebenfalls sehr ansprechend klingenden – Sushivariationen der Kategorie „Shiso Extreme Sushi“ und bestellte die „Popeye’s Roll“. Zum Glück, war diese doch äußerst appetitlich. Oben auf der Rolle etwas schmackhafter Spinat mit einer (vermutlich) selbstgemachten (nicht typischen) Mayonaise und gefüllt mit leckerem Gemüsetempura. Popey's-Roll-bei-Shiso-in-FrankfurtKann man so machen, war köstlich und insofern war auch der Preis von 8€ gerechtfertigt. Der Maki-Mix meiner Begleitung war ebenfalls ansehnlich und wohl auch schmackhaft, jedoch vertrug das „Lemon Wok“+Tofu-Gericht der zweiten Begleitung noch etwas mehr Würze, weswegen es ganz hilfreich war, dass an jedem Tisch Sojasauce zur freien Verfügung stand. Edamame-bei-Shiso-FrankfurtNichts falsch machen konnte man zuvor mit den preislich angemessenen (2,70€) und gut gesalzenen Edamame. Da ich zudem mal wieder (fast) alles ausprobieren musste, was ich bislang noch nicht kannte, habe ich nach dem köstlichen asiatischen Eistee noch ein Getränk namens „Caipico“ bestellt. caipico-bei-shiso-in-frankfurtSah richtig fancy aus, schmeckte jedoch wie gewöhnliche Sprite. Insgesamt okay und für 3€ kann man sich nicht beschweren.

Fazit: Nach meinem ersten Besuch im Shiso muss ich sagen, dass man dort wirklich recht lecker essen kann. Die Speisen sahen allesamt ansprechend aus und waren schmackhaft. Insbesondere die Rolls aus der Kategorie „Shiso Extreme Sushi“ können hier empfohlen werden und auch die Sommerrolle ist geschmacklich nur knapp hinter der hervorragenden Variante von „Vipho“ im Oederweg einzuordnen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ebenfalls in Ordnung und sowohl Veganer als auch Vegetarier dürften hier durchaus delikat satt werden. Daumen hoch.