A New Worscht in Town

Seit einigen Tagen gibt es bei Best Worscht in Town eine neue – wer könnte es erahnen – Wurst. Diese Meldung allein klingt nicht sonderlich spektakulär, aber interessant ist, dass es sich hierbei um eine vegane Alternative handelt. Durch Zufall kam ich dazu, das neue Produkt zum stolzen Preis von 4 € zu testen und ich muss sagen: Der Geschmack überzeugt. Zwar ist es bei BWIT ohnehin so, dass die Soße einen nicht unbeträchtlichen Anteil an der Geschmacksbildung des Gerichts hat, aber hier empfand ich die vegane Wurst als auffällig unauffällig. Wenn man jetzt noch wüsste, wie diese genau „zusammengebaut“ ist, könnte man die vegane Wurst bedenkenlos allen Veganer*innen bzw. Vegetarier*innen empfehlen. Schön überdies, dass das Stück Vegane Kost in einem separaten Bereich gebraten wird. Allerdings dauert es etwas länger als bei der tierischen Variante, weswegen man hierfür 5 Minuten mehr einplanen sollte.

worscht2Best Worscht in Town findet man mittlerweile neben den angestammten Orten wie Grüneburgweg, Hanauer Landstraße oder Berger Str. auch im Erdgeschoss des Shoppingtempels Skyline Plaza.

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Alles mal probieren. Heute: Veganer Döner im Wondergood Bistro.

Schon als ich zum ersten Mal von der Idee eines veganen Döners Wind bekam wusste ich, dass ich einen solchen bald mal testen musste. Meinen ersten aß ich allerdings in der Veganerei und hier war ich leider nicht wirklich begeistert, schmeckte dieser doch insgesamt recht fad. Zudem war die Größe im Vergleich zu einem „richtigen“ Döner enttäuschend.
Wie ich zuletzt – unter anderem durch Foursquare – erfahren habe, bietet nun jedoch seit kurzem auch das Wondergood einen solchen Döner an. Das Wondergood-Bistro eröffnete Ende April eine Dependance ihres Restaurants im Veganz und löste damit das Sesamo ab. Nun war ich heute vor Ort und probierte die Kreation.

veganer-döner-wondergood-bistro-frankfurtWie man auf dem Bild sehen kann, hat der Döner eine normale – quasi „handels“übliche – Größe. Der Fleischersatz wurde gefertigt aus Seitan und ist damit sehr proteinhaltig. Hier hat mich das fleischähnliche Produkt diesmal sehr positiv überrascht, war es doch überaus schmackhaft gewürzt. Klar schmeckt es nicht 1:1 wie ein „originaler“ Döner, aber geschmacklich ist er um Längen besser als das, was mir andernorts bislang so angeboten wurde. Hinzu kommt, dass zu dem Gericht eine Knoblauchsoße gereicht wurde, die ihrerseits immens lecker schmeckte und somit dem Döner sein typisches Feeling gab, auch weil die sonstigen Zutaten wie Salat und Rotkraut hier ebenfalls nicht fehlten. Abzüge gibt es allein in der B-Note, weil das Fladenbrot offensichtlich nicht selbst gemacht wurde.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich – nach dem kleinen Negativerlebnis zuletzt  – diesmal sehr positiv überrascht wurde. Zwar ist der Döner mit 4,50€ nicht gerade günstig, aber aufgrund des guten Geschmacks und des sicherlich nicht geringen Aufwands ist es ein noch vertretbarer Preis. Daumen schräg hoch!

 

Berlin-an-der-Spree

Berlin. Ein kleiner Rückblick auf Re:publica und co.

Nett war es. Doch, so gut hätte ich es mir gar nicht vorgestellt. Mein erster Besuch auf der Re:publica war geprägt von erstaunlich vielen guten Vorträgen und einigen neuen Ideen, allerdings auch von einer Reihe sympathischer Menschen, mit denen man die Zeit verbrachte. In Sachen Sessions fand ich insbesondere eine zum Thema YouTube interessant, welche mir zeigte, wie junge Leute (ja, ich bin bald 30 und somit schon fast offiziell nicht mehr jung) heute Nachrichten konsumieren.

Ebenfalls neu war mir der Begriff „Digital Detox“, quasi der komplette Entzug von digitalen Informationsüberbringern für einen begrenzten Zeitraum. Neben vielen weiteren interessanten Sessions fand ich auch den Beitrag von Wibke Ladwig sehr sympathisch, die sich mit der deutschen Sprache auseinandersetzte.

Dort bin ich auch auf den Twitteraccount @dastwort aufmerksam geworden, welcher jeden Tag ein „vom Aussterben bedrohtes“ Wort vorstellt. Eine schöne Möglichkeit, den eigenen Wortschatz mal wieder zu erweitern.Foto 08.05.14 12 34 18

Fernab der Re:publica habe ich mir Berlin mal von einer anderen Seite angesehen. Wohnte ich zuvor meist in Charlottenburg, konnte ich mir in der vergangenen Woche mal ein näheres Bild von Friedrichshain machen. Hier schläft Berlin wirklich nie, andauernd ist irgendwie irgendwo Betrieb. Toll die Spätis, wo ich mir jederzeit ein Bierchen, ’ne fesche Mate oder ein paar saure Pommes holen kann. Fraglich auch, ob man irgendwo in Deutschland leichter und günstiger vegan leben kann, als in Friedrichshain. Yoyo Foodworld beispielsweise bietet leckeres veganes Fastfood zu günstigen Preisen.

vegane-burger-bei-yoyo-foodworld-berlin-friedrichshain

Doch auch Freunde guter nichtveganer Burger kommen hier auf ihre Kosten, zum Beispiel im Burgeramt.

Trotzdem wird Berlin nicht zu „meiner“ Stadt, dafür ist mir die Hauptstadt Deutschlands zu weitläufig. Aber einen weiteren Besuch wird es sicherlich geben, nicht zuletzt wegen ein paar toller Menschen.
Hier noch ein paar Eindrücke zur Stadt, ihrer Straßenkunst und der Re:publica 14.