Random Frankfurt

Bilder. Bunt gemischt und random as fuck.

Der Hypetrain

Gestern traf ich zufällig einen alten Bekannten. Es wurde über verschiedenste Themen gesprochen und natürlich durfte auch Frankfurt nicht fehlen. Was uns dabei auffiel ist diese fast schon unheimliche Hypebereitschaft, die viele Menschen dieser Stadt förmlich umtreibt. Angesichts des Projekts hallofrankfurt.de will ich mich da auch keineswegs völlig von freisprechen, aber wenn  man sieht, welch Trubel heutzutage beispielsweise um die Veröffentlichung eines simplen Shirts mit Stadtteilbeschriftung gemacht wird, wundere ich mich schon ein wenig. Gut möglich, dass ich auch nicht alles restlos überblicke und deren sonstige Tätigkeiten hier zu kurz kommen, aber mir scheint der Hype doch etwas fragwürdig zu sein. Ich frage mich, ob es auch in anderen Städten massenweise Menschen gibt, die einen in der Gentrifizierung befindlichen Stadtteil bis zum Äußersten abfeiern und somit auch dafür sorgen, dass andere Projekte, die sich viel tiefer mit dem Kern dieses Stadtteils auseinandersetzen, durch ständiges Partygeblubber aus dem Fokus wegdrängen.

Oder sehe ich das alles zu eng?

Wie dem auch sei, ich schlürfe jetzt erst mal genüsslich meinen Rotwein. Am besten aus einer wiederverwertbaren Plastiktüte.

Der magische Moment

Stell dir vor, du hast kein brandneues Album veröffentlicht, keinen aktuellen Charterfolg, bist nicht in Topform, vor dir spielten unter anderem Jay-Z und Kylie Minogue mit mit ihrem Megahit „Can’t Get You out of my Head“ und trotzdem warten alle Fans in der Halle nur auf deinen Auftritt, auf deinen Klassiker.

Frankfurt im Jahr 2001. Bei den MTV EMAs. Für mich endgültig der Moment, in dem mir bewusst wurde: Depeche Mode = ❤

 

Bildnachweis: von Zyllan [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons, Größe geändert.