Jamy's Burger am Paulsplatz, Frankfurt, Juli 2015

Jamy’s Burger: Bald auch in der Innenstadt

Jamy's Burger am Paulsplatz, Frankfurt, Juli 2015Seit einigen Tagen sind die Umbauarbeiten in der Neuen Kräme in vollem Gange. Die Pizzeria ist diversen Holzplatten gewichen und Liebhaber des Portobello Cheeseburgers und anderer Köstlichkeiten müssen bald nicht mehr ins Ostend fahren, um speisen zu können. Noch in diesem Sommer soll die neue Dependance des beliebten Burgerrestaurants eröffnet werden. Die Macher haben sich dafür einen herausragenden Platz ausgesucht, der viele Touristen anlocken dürfte, schließlich parken am Paulsplatz regelmäßig massenhaft Touristenbusse.

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Jamys Burger in Frankfurt.

Alles mal probieren. Heute: Jamy’s Burger.

Nach zuletzt eher durchwachsenen Tests in Sachen Burger, machte ich mich am vergangenen Samstag endlich mal auf den Weg zu Jamy’s Burger. Grund dafür war das Gerücht, der einzige auf der Karte befindliche Veggie-Burger sei eine Sünde wert. Jamys Burger in Frankfurt.Im Ostend angekommen, bestellte ich mir sogleich den Portobello Cheeseburger, welchen ich so ähnlich auch schon mal in London (im Covent Gardener Shake Shack) aß. Die Besonderheit ist, dass es sich bei dem Patty um einen Champignon handelt, welcher mit Käse gefüllt und frittiert wird. Ja, es klingt lecker. Und genau so hat es auch geschmeckt. Mag die Fleischvariante nicht restlos begeistern können, so ist dieser Veggie Burger der vielleicht Beste in ganz Frankfurt. Nett auch die Verpackungsidee der eigenen – sehr erfrischenden – Limonade. Hier hoffe ich jedoch, dass die Plastikbeutel wiederverwertet werden. 😉 Die Classic Fries waren recht schmackhaft, insbesondere mit der hausgemachte Sauce, doch sind sie bei diesem grandiosen Hauptgericht nur Beiwerk. Preislich befindet sich Jamy’s im oberen Mittelfeld bei Burger (7,50€) und im Normalbereich bei Pommes (2,95€), sodass man ein klassisches Menü inklusive Getränk (3,50€) für unter 15€ bekommt, was insgesamt recht gut ist.

IMG_0560Fazit: Ich freue mich schon jetzt auf meinen nächsten Portobello Cheese. Falafel, Hirse, etc. gut und schön, aber dies ist der für mich bislang einzige vegetarische Burger, der Fleisch komplett in den Schatten stellt. Daumen hoch.

Berlin-an-der-Spree

Berlin. Ein kleiner Rückblick auf Re:publica und co.

Nett war es. Doch, so gut hätte ich es mir gar nicht vorgestellt. Mein erster Besuch auf der Re:publica war geprägt von erstaunlich vielen guten Vorträgen und einigen neuen Ideen, allerdings auch von einer Reihe sympathischer Menschen, mit denen man die Zeit verbrachte. In Sachen Sessions fand ich insbesondere eine zum Thema YouTube interessant, welche mir zeigte, wie junge Leute (ja, ich bin bald 30 und somit schon fast offiziell nicht mehr jung) heute Nachrichten konsumieren.

Ebenfalls neu war mir der Begriff „Digital Detox“, quasi der komplette Entzug von digitalen Informationsüberbringern für einen begrenzten Zeitraum. Neben vielen weiteren interessanten Sessions fand ich auch den Beitrag von Wibke Ladwig sehr sympathisch, die sich mit der deutschen Sprache auseinandersetzte.

Dort bin ich auch auf den Twitteraccount @dastwort aufmerksam geworden, welcher jeden Tag ein „vom Aussterben bedrohtes“ Wort vorstellt. Eine schöne Möglichkeit, den eigenen Wortschatz mal wieder zu erweitern.Foto 08.05.14 12 34 18

Fernab der Re:publica habe ich mir Berlin mal von einer anderen Seite angesehen. Wohnte ich zuvor meist in Charlottenburg, konnte ich mir in der vergangenen Woche mal ein näheres Bild von Friedrichshain machen. Hier schläft Berlin wirklich nie, andauernd ist irgendwie irgendwo Betrieb. Toll die Spätis, wo ich mir jederzeit ein Bierchen, ’ne fesche Mate oder ein paar saure Pommes holen kann. Fraglich auch, ob man irgendwo in Deutschland leichter und günstiger vegan leben kann, als in Friedrichshain. Yoyo Foodworld beispielsweise bietet leckeres veganes Fastfood zu günstigen Preisen.

vegane-burger-bei-yoyo-foodworld-berlin-friedrichshain

Doch auch Freunde guter nichtveganer Burger kommen hier auf ihre Kosten, zum Beispiel im Burgeramt.

Trotzdem wird Berlin nicht zu „meiner“ Stadt, dafür ist mir die Hauptstadt Deutschlands zu weitläufig. Aber einen weiteren Besuch wird es sicherlich geben, nicht zuletzt wegen ein paar toller Menschen.
Hier noch ein paar Eindrücke zur Stadt, ihrer Straßenkunst und der Re:publica 14.