Streetart in Gelnhausen

Streetart in Gelnhausen

Zuletzt war ich unterwegs in meiner alten Heimat Gelnhausen. Früher empfand ich den dortigen Bahnhof immer als etwas trist, doch wie mir vor einigen Monaten schon auffiel, gibt es dort mittlerweile ziemlich viel Streetart. Hier ein kleiner Auszug.

Make Rhein-Main und Bended Realities: 29. bis 31. Mai + Aufruf

Ende Mai ist es wieder soweit: Im schönen Isenburger Schloss in Frankfurts Nachbarstadt, dem sagenumwobenem Örtchen Offenbach, versammeln sich Bastler, Hacker, Spielemacher und andere Kreative und Fans zur zweiten Make Rhein-Main! Sei es 3D-Druck, Experimentelle Musik oder Retro-Spiele zocken: Hier kommen alle Liebhaber elektronischer Maschinen auf ihre Kosten. Gleichzeitig findet in Kooperation mit der Make Rhein-Main das Bended Realities Festival statt, welches bereits am Nachmittag des 29.05. beginnt. Das diesjährige Motto ist „Spirit in The Skynet“. Hierbei wird unter anderem der Frage nachgegangen, welche Chancen und Risiken eine Vernetzung des Gehirns mit Computern bietet.

(c) @nerddream (Twitter)

Wichtig ist für den Erfolg der Messe allerdings, dass es noch weitere Interessierte gibt, die sich an dem Projekt beteiligen. Wenn Du also beispielsweise ein begeisterter Bastler bist, gerne einfach beim Auf- bzw. Abbau helfen würdest, oder womöglich gar einen spannenden Vortrag zu einem artverwandten Thema in petto hast, dann folge diesem Aufruf!

Alle anderen können sich jetzt bereits hier ein Ticket (11 bzw. 15€) sichern und sich auf drei coole Tage freuen!

Zola Jesus im Zoom Frankfurt

Mein Jahrespoll 2014

Nachdem Johanna bereits einen ziemlich tollen Rückblick auf ihr Jahr gegeben hat, bediene ich mal ganz dreist ihrer Idee und stelle meinerseits in einigen Kategorien das vor, was ich im vergangenen Jahr besonders gut oder schlecht fand.

Beste Band

Zwar bin ich Fan einiger Bands und auch meine Lieblingsmusiker sind Teil einer solchen, aber mir fällt auf, dass ich in diesem Jahr primär Musik von Einzelkünstlern gehört habe. Ach Stopp, da war ja was: Immer präsent waren in 2014 „The National“. Ich hatte das Glück, sie bei einem tollen Konzert in Hamburg sehen zu dürfen und auch ihr filmisches Werk „Mistaken For Strangers“ wusste zu überzeugen. Aus diesem Grund geht der Titel für die beste Band an The National.

Bester Künstler

Schwierig, schwierig. Mit Hozier, SOHN, Perfume Genius und anderen gibt es große Konkurrenz, aber hier hat sich Ben Howard durchgesetzt, der in diesem Jahr so wunderbare Lieder wie „End Of The Affair“ hervorbrachte.

Beste Künstlerin

Auch hier ist die Qualitätsdichte kein Deut geringer. Beispielsweise haben Zola Jesus, Banks oder Lana Del Rey allesamt abgeliefert, aber eine Künstlerin muss am Ende von 2014 einfach hervorgehoben werden: Sharon Van Etten. Mit ihrem Album „Are We There“ prägte sie den Sound meiner traurigen Stunden. Traumhaft.

Bestes Album

Verdammt, es wird nicht leichter. Sowohl Lana Del Rey, als auch alt-J und Perfume Genius haben enorm dichte Alben erschaffen, aber auch hier hat mich das Werk von Sharon Van Etten am meisten überzeugt.

„People say I’m a one-hit wonder
But what happens when I have two?“

Schlechtestes Album

„Schlecht“ ist heute im Zeitalter hochwertiger Produktionen mit teilweise zig Akteuren fast nichts mehr, doch vieles kommt über den Status eines „Standardwerkes“ nicht hinaus. So auch „Songs Of Innocence“ von U2. Gespickt mit reichlich Gästen und helfenden Händen, doch mir wird von diesem Album bis auf „The Troubles“ nichts in Erinnerung bleiben. Auch weil man einige gute Ideen wie bei „Sleep Like a Baby Tonight“ im Verlauf des Stücks einfach wieder verworfen hat. Da hilft es auch nichts, dass man sein neues Werk jedem Applejünger auf den Bauch band.

Bester Song

Ganz klar, mein Ohrwurm Nummer 1: Hozier mit „Take Me to Church“.

Schlechtester Song

Mit schlechter Musik befasse ich mich nicht näher.

Bestes Konzert

Es gab so viele gute und so muss ich hierbei auch an das Mini-Konzert von Mammut denken, aber mein Favorit war wohl wirklich „The National“ auf der Hamburger Freilichtbühne.

Bestes Festival

Ich war in 2014 nur auf einem Festival, aber das Iceland Airwaves ’14 war schlichtweg grandios!

Bester Film

Trotz eines eher mäßig starken Filmjahres fallen mir sofort drei – absolut unterschiedliche – Filme ein: Guardians Of The Galaxy, The Wolf of Wall Street und 20,000 Days on Earth. Aufgrund der hervorragenden Filmmusik (und weil ich bei Nick Cave nicht ganz objektiv sein kann) entscheide ich mich für 20,000 Days on Earth.

Bester Schauspieler

Ein cooler Typ, den man selten so vielseitig wie in diesem Jahr erlebt hat: Matthew McConaughey.

Beste Schauspielerin

Beeinflusst durch meinen Dexter-Marathon in den vergangenen Tagen: Jennifer Carpenter aka Debra f’n Morgan. Ungemein wichtig für die Serie und einmalig.

Bestes Buch

Frankfurter Wegsehenswürdigkeiten. Allerhand Grausamkeiten über die trotz allem tollste Stadt Deutschlands. 😉

Beste Serie

Eine neue Serie, die mich in 2014 besonders beeindruckt hat, war True Detective. Packende Story mit immens starken Charakteren und Schauspielern.

Hype des Jahres

Helene Fischer und sämtliche „Gates“. Gate mir alles tierisch auf den Keks.