Strange but true: Wiese zur #WWE!

In Frankfurt fing alles an.

Bei einer House Show im November 2014 stieg Tim Wiese das erste Mal in einen WWE-Ring, damals noch als „Special Timekeeper“ für ein Match. Was folgte, war ein herausragendes und für Wrestlingverhältnisse in Deutschland einmaliges Medienecho. Und Verhandlungen. Zwischen der größten Wrestlingorganisation der Welt und dem vielleicht breitesten deutschen Torwart aller Zeiten. Wiese wurde ins Performance Center nach Orlando eingeladen, trainierte dort mehrere Tage, unter anderem mit der britischen Wrestlerlegende Robbie Brookside. Doch es kam nie zu einem Vertrag. Read More

Der Klugscheißer-Guide zu WrestleMania

Noch gut anderthalb Wochen, dann ist es soweit: WrestleMania 32! Zwar lässt die Card massivst zu wünschen übrig, aber vielleicht eröffnet genau dies den teilnehmenden Athleten die Chance, ihren WrestleMania-Moment so zu gestalten, dass sie den größten Wrestlingevent des Jahres zu einem überraschend guten machen.

Für den Fall, dass ihr WrestleMania nicht allein, sondern mit Freunden schaut und dabei ein bisschen klugscheißen wollt, habe ich mal einige mehr oder minder interessante Fakten für euch gesammelt. Hier Teil 1:

  • In bislang 31 Ausgaben waren insgesamt 1.386.524 Zuschauer vor Ort.
  • Die geringste Zuschauerzahl: 16,158
  • Die höchste: 93,173
  • 99 Celebrities aus den unterschiedlichsten Bereichen, von Musik über Schauspielern hin zu Sportlern nahmen teil
  • Diese konnten zusammen ganze 69 Grammy Awards gewinnen
  • Als einzige On-Air Persönlichkeit war Ringsprecher Howard Finkel bei allen Events
  • Eine Matchart, die neben den gewöhnlichen Singles-Matches besonders beliebt ist: Ladder-Matches
  • Ältester In-Ring (Wrestlemania) Debütant: Sting (56)

Danke an Amelie Persson für die kostenlose Bereitstellung dieses wunderbaren Catcher Quartetts.

FOR THE LOVE OF PRO WRESTLING (2/16)

Eigentlich könnte ich mich schier endlos über die letzten Entwicklungen im Pro-Wrestling auslassen, aber da heute Nacht schon der Royal Rumble ansteht, halte ich mich kurz. Die Card für den vielleicht spannendsten PPV des Jahres sieht wie folgt aus:

WWE World Heavyweight Championship – Royal Rumble Match
Teilnehmer: Big Show, Braun Strowman, Bray Wyatt, Brock Lesnar, Chris Jericho, Curtis Axel, Dolph Ziggler, Erick Rowan, Luke Harper, Roman Reigns © [als #1], Ryback, Sheamus, Stardust + 17x ???

WWE Intercontinental Championship – Last Man Standing Match
Dean Ambrose © vs. Kevin Owens

WWE United States Championship Match
Alberto Del Rio © vs. Kalisto

WWE Divas Championship Match
Charlotte © vs. Becky Lynch

WWE Tag Team Championship Match
The New Day © vs. The Usos (Jey Uso & Jimmy Uso)

Kickoff: Royal Rumble Fatal 4-Way Qualifying Match (Pre-Show)
Darren Young & Damien Sandow vs. Mark Henry & Jack Swagger vs. The Ascension (Konnor & Viktor) vs. The Dudley Boyz (Bubba Ray Dudley & D-Von Dudley)

Von den bisherigen Ansetzungen bin ich eigentlich nur bzgl. des United States Titlematches unsicher, ob es mich wachhalten wird. Die anderen Matches dürften entweder kurzweilig oder qualitativ anspruchsvoll werden. Nicht auszuschließen, dass Ambrose und Owens einen Showstealer raushauen, scheint die Chemie zwischen den beiden doch zu stimmen.

Trotzdem steht natürlich der Main Event des PPVs im Zentrum des Interesses. Zum Glück bin ich noch komplett spoilerfrei und habe noch nichts von angeblichen Sichtungen bekannter Wrestler in Orlando, dem heutigen Austragungsort, mitbekommen. Lediglich die Personalie AJ Styles wird seit Wochen heiß diskutiert. Diese Spekulationen erhielten zuletzt neue Nahrung, als Styles bei einem Event in Event in England das Publikum sprechen ließ, die lautstark seine Teilnahme am Royal Rumble forderten.

Auch dies zeigt: Dieser PPV schafft es, selbst nach so vielen Jahren, trotz so vieler guter Alternativen, die Massen zu begeistern. Den Rumble kennt und liebt man, weil man nie weiß, was genau passieren wird. Selbst in Zeiten, in denen die sozialen Medien alle Neuigkeiten blitzschnell verfügbar machen, gibt es die ein oder andere Überraschung. Ich erinnere mich da beispielsweise an ein Comeback von Mr. Perfect oder Goldust. Zwei Momente, die bei mir auch heute noch für Gänsehaut sorgen.

Doch welcher Ausgang des heutigen Rumbles ergibt Sinn? Fest steht, dass der Gewinner gleichzeitig auch zum neuen WWE World Heavyweight Champion gekrönt wird. Natürlich ist es möglich, dass die WWE komplett eskaliert und Reigns auch dieses Match gewinnen lässt, allerdings erscheint dies hinderlich für die weitere Entwicklung der Road to Wrestlemania. Ich gehe viel eher davon aus, dass Triple H heute als einer der Überraschungsteilnehmer auftreten und sich schlussendlich sogar den Titel sichern wird. Womöglich mit illegalen Mitteln und Einfluß von Außen. Dies würde die Story McMahons vs. Roman Reigns weiter vorantreiben und zu einem Wrestlemania Main Event HHH vs. Roman Reigns um den Titel führen. Nicht verkehrt, könnte man hiermit Reigns endgültig als Topdog der Liga etablieren.

Und sonst so? Brock Lesnar ist Teilnehmer des Rumbles und hat bislang noch keinen Gegner für Wrestlemania. Und was ist eigentlich mit dem Undertaker? Auch sein Kontrahent für den Superbowl des Wrestlings – wohlgemerkt in seinem Heimatbundesstaat – steht noch nicht fest. Klar ist: Nach den Ausfällen von John Cena, Seth Rollins, Randy Orton und Cesaro wird die WWE einiges auffahren müssen, um den Erfolg der letztjährigen Wrestlemania zu toppen. Und damit fängt man am besten heute Nacht an. Womöglich erleben wir sogar die Rückkehr von Daniel Bryan, der nach diversen Angaben das medizinische Freigabe bekommen haben soll. Hach ja, der Royal Rumble kann schon was…

Und dank des WWE Networks kann man das Event nun ganz unproblematisch auch in Deutschland live verfolgen. Neben der Desktopversion ist mittlerweile auch die Amazon Fire TV App erschienen und sorgt so natürlich die gemütlichste Möglichkeit, sich den PPV gemütlich auf der Couch anzuschauen. Mit Mate habe ich mich jedenfalls schon eingedeckt, damit ich auch in langatmigeren Phasen der Großveranstaltung nicht einnicke. 🙂