Bücher-von-Marvin-Mendel

Blogstöckchen: 5 Buchvorsätze.

Zunächst einmal sei gesagt, dass die Beziehung zwischen Büchern und mir eine äußerst brüchige ist. In meinem vorigen Studium wurde mir jegliche Motivation geraubt, Bücher begeistert zu lesen und so bediene ich mich grundsätzlich lieber anderen Medien, wie man sicherlich auch meinem Blog entnehmen kann. 😉 Trotzdem gibt es das ein oder andere Buch, welches noch von mir gelesen werden will und nachdem mir Johanna das imaginäre Blogstöcken zuwarf,  stelle ich diese im Folgenden mal vor:

Matthias Thoma: „Wir waren die Juddebube“
Spätestens wenn die Eintracht mal wieder gegen die Offenbacher Kickers spielt merkt man, dass die Riederwäldler im Vergleich zu anderen deutschen Clubs eine besondere Vereinsgeschichte haben, wurde die SGE doch auch mit der Hilfe vieler jüdischer Mitbürger gegründet. Dieses Buch beleuchtet den Gang der Eintracht durch Gleichschaltung und Kriegswirren. Autor Matthias Thoma, Leiter des wunderbaren Eintracht Frankfurt Museums, geht in seinem Werk insbesondere auch auf die Schicksale jüdischer Eintracht-Mitglieder ein, die während der Nazizeit den schlimmsten Dingen ausgesetzt waren.

Egon Bahr: „>>Das musst du erzählen<<: Erinnerungen an Willy Brandt“
Dieses Buch wurde mir von meinem Vater zur Vorbereitung auf mein Studium geschenkt. Es handelt von der langjährigen Zusammenarbeit der beiden Politikgrößen Egon Bahr und Willy Brandt, die beide nicht nur politische Weggefährten, sondern auch gute Freunde waren. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet.

Volker Backes, Andreas Beune, Christoph Ruf: „Ohne Fußball wär’n wir gar nicht hier“
Grund für diesen Kauf war eine Lesung des Buches im Jahr 2012 auf der GegenBuchMasse, bei der ich ob des lustigen Erzählstils angefixt wurde. Es geht um das „Spannungsfeld zwischen Faszination, Abhängigkeit und Ermüdung“ und dabei entstanden einige lustige und spannende Geschichten rund um das Thema Fußball und Leidenschaft.

Max Horkheimer, Theodor W. Adorno: „Dialektik der Aufklärung“
Da ich keine Lust mehr darauf hatte, immer nur von der „Frankfurter Schule“ zu hören und zu lesen, ohne ganz genau zu wissen, worum es sich dabei handelt, habe ich vor einiger Zeit angefangen, Werke der beiden vielleicht wichtigsten Vertreter dieser „Gruppe“ zu lesen. Nachdem ich nun mit Adornos „Minima Moralia“ zur Hälfte durch bin, kommt als nächstes Werk die „Dialektik der Aufklärung“ dran, welche „der wichtigste Text der Kritischen Theorie und zugleich eines der klassischen Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts“ ist. Die Sprache, insbesondere von Adorno, ist bisweilen nicht immer ganz leicht zu lesen, aber diese Herausforderung nehme ich (erneut) gerne an.

Jeph Loeb, Tim Sale: „Batman: das Lange Halloween“
Über ein Jahr ist es nun her, dass ich „Batman: Das Erste Jahr“ und „The Man Who Laughs“gelesen habe. Gleich danach wollte ich in chronologischer Reihenfolge mit dem oben genannten Comic weitermachen, doch studentische Aufgaben hinderten mich daran. Nun habe ich mir fest vorgenommen, in meiner freien Zeit (und bei gutem Wetter am Main) die Reihe fortzusetzen und das 13 Kapitel-starke Werk in Gänze zu lesen, bei dem es um die Anfänge von Batman als Dark Knight geht, welcher es in der Geschichte unter anderem mit einem Serienkiller und einem Gangsterboss zu tun bekommt.

 

Ich reiche das Blogstöckchen weiter und frage mich, was denn @ddirkinho und @goethalss in nächster Zeit so lesen wollen?

 

 

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